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Flâneur d'Or 2011
 
Patronat
Wir alle sind Fussgängerinnen und Fussgänger. Auch wenn wir einmal mit dem Velo fahren oder das Auto nehmen, auch wenn wir ins Tram steigen oder den Bus benutzen – auf der letzten Etappe sind wir immer zu Fuss unterwegs. Zu Fuss gehen ist unsere Basismobilität, als eigenständige Mobilitätsform oder in Kombination mit anderen Verkehrsmitteln.
Ob wir zu Fuss an ein Ziel gelangen wollen, ob wir einen Spaziergang unternehmen oder zum Vergnügen durch die Stadt flanieren – der Strassenraum soll für Fussgängerinnen und Fussgänger attraktiv gestaltet und organisiert werden.
Bis in die Achtzigerjahre lag der Fokus jedoch vor allem darauf, für den Autoverkehr gute Bedingungen zu schaffen. Die Fussgängerinnen und Fussgänger gingen in der Euphorie bei Planung und Projektierung von Verkehrsanlagen oft vergessen. Viele Städte, Gemeinden und Agglomerationen haben jedoch die Bedeutung und das Potenzial des Fussverkehrs in Bezug auf Mobilität, Gesundheit, Umwelt und Lebensqualität erkannt. Planerinnen und Planer entwerfen attraktive und sichere Fusswegnetze. Es werden verkehrsberuhigte Zonen geschaffen und Schnittstellen zum öffentlichen Verkehr fussgängerfreundlich ausgebaut.
Die Auszeichnung «Flâneur d‘Or 2011 – Fussverkehrspreis Infrastruktur» will solche Projekte bekannt machen. Erhalten und fördern wir also gemeinsam Kultur und Lebensqualität unseres Siedlungsraums!

Rudolf Dieterle, Bundesamt für Strassen ASTRA, Direktor
 
Der «Flâneur d’Or 2011» geht an die Gemeinde Naters
Viele Städte und Gemeinden erkennen zunehmend die Bedeutung und das Potenzial des Fussverkehrs in Bezug auf Mobilität, Gesundheit, Umwelt und Lebensqualität. Um diese Bestrebungen zu honorieren, zeichnet der «Flâneur d’Or 2011 – Fussverkehrspreis Infrastruktur» bereits zum siebten Mal Projekte aus, welche dem Zufussgehen einen wichtigen Stellenwert einräumen.
Den Hauptpreis gewinnt die Gemeinde Naters (VS), die auf dem stillgelegen Trassee der ehemaligen Furka-Oberalp Bahn (FO) einen kombinierten Fuss- und Veloweg als «fil rouge» durch das Dorf eingerichtet hat.
 
 
 
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